JA zum fortschrittlichen Jagdgesetz

Am 17. Mai 2020 stimmen wir über die Zukunft der Jagd ab. Verschiedene Tier- und Naturschutzorganisationen haben gegen das revidierte Jagdgesetz das Referendum ergriffen.

Der Vorstand von JagdAargau ist zusammen mit JagdSchweiz und dem Komitee Pro Jagdgesetz vom neuen Gesetz überzeugt: Es schafft mehr Sicherheit, fördert die Artenvielfalt, verstärkt den Schutz der Kulturlandschaft und ermöglicht die Pflege der Jagd auf fortschrittliche Art und Weise.

Wir werden die Abstimmung über das neue Jagdgesetz gewinnen, wenn auch die bevölkerungsreichen Kantone im Mittelland sich dafür einsetzen. Jäger, Bauern und alle Naturinteressierte sind gefragt.

Helfen Sie uns im Kampf für ein fortschrittliches Jagdgesetz mit mehr Sicherheit für Tier, Natur und Mensch. Mit vereinten Kräften gewinnen wir die Abstimmung für das neue Jagdgesetz und sichern damit die Zukunft einer nachhaltigen und fortschrittlichen Jagd.

Unterstützen Sie die Kampagne von JagdSchweiz, dem Schweizer Bauernverband und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete.

Wir danken für die Unterstützung.

 

Unterstützen Sie die Kampagne

§ Jagdgesetz (Änderungen im Gesetzestext)

Vergleich altes und neues Gesetz

Π Medienmitteilung JagdSchweiz vom 13. Jan. 2020

Das neue Gesetz aus wildbiologischer Sicht (SGW)

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Argumente ...

Sicherer für Tier, Natur und Mensch.
Fortschrittliches Jagdgesetz JA.

Das neue Jagdgesetz ist eine fortschrittliche Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit unseren Wildtieren. Diese Argumente sprechen für die Vorlage:

  • Die Jagdaufseherinnen und Jagdaufseher regulieren bei Bedarf geschützte Arten nach klaren Regeln

  • Das Gesetz nimmt die Kantone vermehrt in die Verantwortung

  • Das Gesetz ermöglicht ein ausgewogenes Nebeneinander aller Naturnutzer

  • Wildtierkorridore sichern die Wanderungsbewegungen der Wildtiere

  • Die Schäden von Land- und Forstbesitzern werden minimiert

 

Artenvielfalt fördern.
Fortschrittliches Jagdgesetz JA.

  • Die im Gesetz vorgesehene Bundesunterstützung von Zugvogelreservaten und Schutzgebieten fördert die Lebensräume der freilebenden Wildtiere

  • Natur- und Tierschutz sowie Tiergesundheit gelten im neuen Jagdgesetz als Leitlinien und werden gestärkt

  • Die Artenvielfalt wird gefördert, was die Ökosysteme stabilisiert und zum Schutz des Klimas beiträgt

 

Kulturlandschaft schützen.
Fortschrittliches Jagdgesetz JA.

  • Auch Überpopulationen von geschützten Arten führen zu Schäden an Natur- und Kulturlandschaft

  • Das Gesetz gibt den Kantonen die Kompetenz, diese Schäden mit gezielten Massnahmen zu minimieren.

  • Das Gesetz ermöglicht das Nebeneinander von wilder und gepflegter Natur und sichert somit die Landwirtschafts- und Tourismusgebiete

 

Traditionen pflegen.
Fortschrittliches Jagdgesetz JA.

  • Jägerinnen und Jäger, Bäuerinnen und Bauern pflegen Traditionen, die so alt sind wie die Menschheit

  • Insbesondere die Landwirte in den Bergzonen leisten einen hohen Beitrag für die Biodiversität

  • Dahinter stehen viel Fachwissen, handwerkliches Können und eine hohe Achtung vor Tier und Natur

  • Die Traditionen entwickeln sich ständig weiter: Die heutigen Jägerinnen und Jäger befolgen strenge Regeln und Pflichten

  • Sie legen anspruchsvolle Prüfungen ab, erfüllen regelmässig den Nachweis der Treffsicherheit und sind zur Nachsuche von verletzten Tieren verpflichtet

  • Die Kantone haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie das Management der Wildtiere in ihren Lebensräumen beherrschen

  • Die Jagd geniesst eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung

 

 

Fangaktion von Feldhasen im Galmizmoos (Freiburger Seeland)

Weil es sie im Kanton fast nicht mehr gibt: Freiwillige fangen Feldhasen aus Fribourg für den Aargau. Bei der ersten Fangaktion im Freiburger Seeland ging nur ein Hase ins Netz – obwohl rund 40 Freiwillige einen Tag im Einsatz waren.

«Has, Has», tönt es über das Feld. Über den Acker rennt ein aufgeschreckter Feldhase, schlägt angesichts der Treiberkette einen Haken, nähert sich dem aufgespannten Netz – und schafft es, unter dem Netz durchzukommen und im nahen Wäldchen zu verschwinden.

Der Feldhase wird

Im Galmizmoos, im freiburgischen Teil des Seelandes, versuchen an diesem Tag rund 40 Freiwillige aus dem Aargau, Feldhasen zu fangen. Die Aktion der Stiftung Wildtiere Aargau steht unter der Aufsicht der Wildhut des Kantons Freiburg. Für die Durchführung sind, unter der Leitung von Professor Claude Fischer, Wissenschaftler der Genfer Hochschule Hepia, der Haute école du paysage, d’ingénierie et d’architecture, besorgt, die grosse Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringen.

Die Feldhasen sollen später – mit Ohrmarken versehen und zum Teil besendert – im Rahmen des Pilotprojektes zur Wiederansiedlung von Feldhasen im Gebiet Schlatt in Egliswil und Seengen sowie im Raum Staufen/Schafisheim ausgesetzt werden.

Hinter dem Projekt – bei dem es auch um die Wiederansiedlung der Feldlerche geht – stehen neben Jagd Aargau und der Stiftung Wildtiere auch die Sektion Jagd und Fischerei des Kantons Aargau sowie der regionale Gemeindeverband Lebensraum Lenzburg Seetal.

Trotz Massnahmen für Lebensräume keine Hasen

«Leider haben die Massnahmen der letzten Jahre zur Förderung verbesserter Lebensräume für die Feldhasen bis jetzt noch nicht gefruchtet», so Projektleiter Werner Werder beim Briefing der Beteiligten an der Fangaktion, zum bisherigen Verlauf des Pilotprojektes. «Im Gebiet Schlatt ist der Feldhase völlig verschwunden.

Im Gebiet Staufen/Schafisheim gibt es, im Bereich der Waldsäume, immerhin noch einige Feldhasen.» Die Gründe für das Verschwinden der Hasen seien unklar. Mögliche Ursachen könnten die landwirtschaftliche Bewirtschaftung oder der Einsatz von Herbiziden sein. Inzwischen ist es aber gelungen, auch die Landwirtschaft ins Boot zu holen. Mittlerweile beteiligen sich 20 Landwirte am Pilotprojekt. Im Vordergrund steht dabei der Getreideanbau mit sogenannter «weiter Saat».

Im Rahmen des Pilotprojektes zur Wiederansiedlung von Feldhasen im Unteren Seetal sollen jetzt Hasen aus dem Seeland ihren Aargauer Verwandten auf die Sprünge helfen. «Zusammen mit wissenschaftlichen Begleitern sind wir zum Schluss gekommen, den Versuchsrahmen zu erweitern und einheimische Feldhasen auszusetzen», so Werner Werder.

Zwar hätte die Möglichkeit bestanden, Feldhasen von Züchtern in Osteuropa zu beschaffen. Man sei aber davon abgekommen, nachdem man im Ausland schlechte Erfahrungen mit solchen Zuchthasen gemacht habe. «Daher», so Werder, «ist die Idee entstanden, Feldhasen aus der Schweiz zu beschaffen. Fündig geworden sind wir beim Kanton Freiburg, der im Seeland grosse Bestände an Feldhasen aufzuweisen hat.»

Aufwendige Fangaktion mit bescheidenem Erfolg

Nach umfassenden Instruktionen durch Claude Fischer und sein Team machen sich die Freiwilligen daran, insgesamt zehn je zwanzig Meter langen Netze aufzuspannen. Nachdem auch die Fänger ihre Positionen bezogen haben, kann es losgehen. Bereits beim ersten Trieb verfängt sich ein Hase im Netz. Sorgfältig wird er befreit und in einen hölzernen Kasten gesteckt.

Es sollte, trotz des aufwendigen mehrmaligen Versetzens der Netze, der einzige Meister Lampe sein, der gefangen wird. Hasen gibt es an diesem Ort zwar erstaunlich viele, Aber offenbar haben die Tiere keine Lust, in den Aargau verpflanzt zu werden. «Die Erwartungen dieser Versuchsaktion haben sich nicht ganz erfüllt», stellt Werder am Ende des Tags fest.

Er hatte sich rund ein halbes Dutzend Feldhasen erhofft. «Die Erfahrungen, die wir gemacht haben, sind aber wertvoll. Die Projektleitung wird jetzt über die Bücher gehen.»

> Bildergalerie
> Aargauer Zeitung, 3. Febr. 2020

 

 

Herbsttagung 18. September 2019 in Buchs

«Rotwild» und «Elektronische Jagdstatistik» – Herbsttagung der Aargauer Jäger

(lp) «Das Leben ist Veränderung», so Thomas Laube, der Vizepräsident von Jagd Aargau (AJV), an der Herbsttagung – der traditionellen «Jägerlandsgemeinde» – die von der Jagdhornbläsergruppe «Lengnauerfüchse» begleitet wurde. Zweifellos eine spannende Veränderung für die Aargauer Jägerinnen und Jäger bringt die Einwanderung des Rotwildes – aus dem Berner Mittelland, aber auch aus dem Gebiet des Albis – in den Aargau mit sich.

Zum Thema «Rotwild – eine neue Herausforderung» sprach Silvan Eugster, der als Wildhüter im Kanton St. Gallen die Regio­nen Werdenberg und Rheintal betreut.

 

» Einladung zur Herbstversammlung 2019

 

Spannendes zum Rotwild
«Das Rotwild wird auch bei Euch zunehmen», stellte Silvan Eugster fest. «Im Gebiet, das ich betreue, hat sich der Bestand innerhalb von zehn Jahren von rund 200 auf 600 Tiere verdreifacht.» Leider aber komme das Rotwild stets mehr unter Druck. Nicht nur durch die Forst- und die Landwirtschaft, sondern auch durch die Freizeitnutzung der Wälder. Gemäss der Charakterisierung von Silvan Eugster lebt das Rotwild in engen Sozialstrukturen; es ist extrem lernfähig; es kann Gefahren erkennen; es reagiert sensibel auf permanente Störungen und sehr schnell auf Jagddruck. «Ziel muss der Erhalt eines gesunden Wildbestandes sein», betonte Silvan Eugster in seinem spannenden Referat. «Dazu braucht es die Jagd. Die Jäger sind gefordert.»

 

Vorbehalte gegen Statistik-Projekt
Reto Fischer (Sektion Jagd und Fischerei des Kantons) stellte das Projekt «Elektronische Statistik» vor. Künftig sollen im Aargau Abschüsse, Fallwild aber auch Monitoringdaten, respektive Sichtungen spezieller Tierarten online erfasst werden. «Inzwischen», so Reto Fischer, «wird das System in rund 50 Jagdrevieren genutzt.» Ab 2021 soll die Anwendung obligatorisch werden. Als Vorteile des Systems bezeichnete er die einfache Dateneingabe, aber auch die Aktualität sowie Vereinfachungen bei der Ausstellung des Wildbret-Begleitscheins. Auch an der Herbsttagung kamen aus der Jägerschaft Vorbehalte gegen das System – «übertriebene Sache», «Was ist mit dem Datenschutz?» – deutlich zum Ausdruck. Wie Thomas Laube erklärte, habe sich der Vorstand von Jagd Aargau noch nicht abschliessend mit dem Vorhaben befasst.

 

Erfolgreiches Drohnenprojekt
Als «vollen Erfolg» bezeichnete Andreas Hofstetter das Projekt zum Einsatz von Drohnen zur Rettung von Rehkitzen vor dem Mähtod. «Die Begeisterung zeigt sich nicht nur in den drei Pilotrevieren, sondern auch bei andern Jagdgesellschaften. Einige Jagdgesellschaften möchten eigene Drohnen anschaffen. Das Projekt ist aber auch über die Kantonsgrenzen hinaus auf Interesse gestos­sen.» Bis jetzt habe sich den Einsatz von Drohnen auf die Setzzeit des Rehwildes beschränkt, so Andreas Hofstetter. Denkbar seien aber auch weitere Einsatzmöglichkeiten, so etwa bei der Abklärung von Wildschäden in Maisfeldern.

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Jagdhornbläsergruppe Lengnauer Füchse

 

» Herbstversammlung 2019 / Weiterbildung

 

 

Kant. Schweiss- und Fährtenschuhprüfung 2019 in Reinach

Sonntag 1. September 2019 wurde die 41. Kantonale Schweiss-und Fährtenschuh Prüfung in Reinach AG durchgeführt.

Von 28 Teilnehmenden bestanden zwanzig die Prüfung.

Zuständig für die Reviere und Festwirtschaft war in diesem Jahr die Schweisshundegruppe Aare-Reuss unter der Leitung von Hans Döbeli und Sabin Nater. Die Infrastruktur im Forstbetrieb aargauSüd in Reinach eignet sich hervorragend für diesen Anlass, so konnten die rund 100 Personen, die diese Anlass besucht haben, mit Speis und Trank versorgt werden. Überhaupt war es eine sehr angenehme Stimmung und es gab viele interessante Gespräche unter den Teilnehmer.

Prüfung: Die Fährten wurden am Samstagnachmittag bei herrlichem Wetter gespritzt. Am Sonntagmorgen war es wohl bewölkt und es gab um ca. 09.00 einen kleinen Regenschauer, die Temperaturen waren jedoch sehr angenehm und Ideal für die Prüfung. So konnte Prüfungsleiter Josef Sticher am Sonntagmorgen um 7.45 Uhr die 28 Prüflinge, 17 Richter- und 8 Revierführer sowie diverse Helfer begrüssen.

  • Es konnten 18 Gespanne zur 500 m Schweissprüfung antreten, davon haben 10 bestanden.
  • Zur Fährtenschuh Prüfung sind 10 Gespanne angetreten, dort haben 8 bestanden.

 

Gewinner:

  • Beste 500m Schweissarbeit: Martin Münger aus Wahlendorf mit seiner Kleinen Münsterländer Hündin «Erle von der Wasserscheide»
  • Beste 500m Fährtenschuharbeit: Ueli Wanderon aus Reinach mit seiner Deutsch Kurzhaar Hündin Kaja vom Untermarchstein

 

Gewinner Wanderpreis: «Beste Tagesarbeit»

  • Beste 500m Fährtenschuharbeit: Ueli Wanderon aus Reinach mit seiner Deutsch Kurzhaar Hündin Kaja vom Untermarchstein  

links: Regula Ryter, Gewinnerin der 2. Kant. Modul: Wasser/Apport Prüfung 2019
Mitte: Ueli Wanderon, beste 500m-Fährtenschuhprüfung und
          Wanderpreis für beste Tagesarbeit
rechts: Martin Münger, beste 500m-Schweissprüfung

Ich möchte es nicht unterlassen noch einmal allen Helfer zum guten Gelingen dieser Prüfung zu danken.

Peter Rösch
JAGDAARGAU Hundewesen

 

 

Kantonale Module Apport / Wasser Prüfung 2019

2. Kantonale Modul Apport / Wasser Prüfung „gem. PO 2018 JAGDAARGAU

7 Gespanne nahmen an der 2. Modul Wasser / Apport Prüfung im Steffetsmösli in Wohlen teil. Davon bestanden erfreulicherweise 6 Gespanne die Prüfung.

 

Die Prüfung setzt sich zusammen aus den Fächern:

  1. a) Schussfestigkeit
    Eine erlegte Ente wird, für den Hund sichtig, möglichst weit ins Wasser geworfen und der Hund zum Bringen aufgefordert. Während dem der Hund auf die Ente zu schwimmt, wird ein Schrotschuss in Richtung der Ente abgegeben. Der Hund muss die Ente selbständig und ohne Einwirken des Führers bringen.
  2. b) Verlorensuchen im deckungsreichen Gewässer
  3. Die Verlorensuche im deckungsreichen Gewässer hat unmittelbar nach der Prüfung der Schussfestigkeit zu erfolgen. Dazu wird eine tote Ente so in die Deckung geworfen, dass der Hund weder das Werfen noch die Ente vom Ufer aus eräugen kann. Die Ente ist möglichst so zu platzieren (Insel, gegenüberliegendes Ufer, Schilffläche), dass der Hund über eine freie Wasserfläche in die Deckung geschickt werden muss.
  4. Dem Führer wird von einem Ort aus, der mindestens 30 m von der Ente entfernt ist, die ungefähre Richtung angegeben, in der die Ente liegt. Der Hund soll von dort aus die Ente selbständig suchen. Er muss sie finden und seinem Führer selbständig, ohne Einwirkung des Führers bringen.

Den Preis für die beste Prüfung durfte Regula Ryter mit ihrem Labrador-Retriever «Gulliondale Dark Rose» entgegennehmen.

Ein grosser Dank geht an das Richter Trio unter der Leitung von Armin Künzli. Bedanken möchte ich mich bei den Fischer des Prüfungsgelände/Gewässer gepachtet haben und dem Jagdverein Wohlen die uns dieses für den einmaligen Anlass zur Verfügung gestellt haben.

Wir gratulieren den erfolgreichen Führerinnen und Führern zur bestandenen Prüfung und wünschen allen mit ihrem Hund viel Erfolg in der Praxis. Allen Beteiligten ein herzliches Waidmanns Dank zum guten Gelingen der Prüfungen.

Hundewesen JAGDAARGAU

 

                                                                         

  1. Teil der Prüfung: Hund auf Ente zuschwimmen und Prüfungsleiter mit Schrotschuss «Aufspritzendes Wasser neben der Toten Ente»

                            

  1. Teil der Prüfung: Hund Apportiert freudig Ente

Schon fast etwas zu viel Passion                                                              

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Gehorsamsprüfung 2019 in Remetschwil

Gehorsamsprüfung gem. PO 2018 JAGDAARGAU

9 Gespanne nahmen an der diesjährigen Gehorsamsprüfung in Remetschwil auf dem Heitersberg teil. Davon bestanden 6 Gespanne die Prüfung. Obwohl ein Drittel die Prüfung nicht bestehen konnte, war das Niveau an der diesjährigen Prüfung sehr hoch und alle Gespanne hatten sich gut vorbereitet. Die Resultate sind ein wichtiger Hinweis, dass bei den Aargauer Jägerinnen und Jäger zuerst ausgebildet und gearbeitet wird, bevor es mit den Hunden auf die Jagd geht.

Die Prüfung setzt sich aus den Fächern

  • Leinenführigkeit,
  • Folgen frei bei Fuss,
  • Ablegen und Ruhe auf Schuss sowie
  • Appell

zusammen.

Den Preis für die beste Prüfung durfte Karin Weber-Widmer mit Zeus vom Binzenhof entgegennehmen.

Foto: Karin Weber-Widmer mit Ehemann Eigentümer von Zeus Stephan Weber

 

Ein grosser Dank geht an den Jagdverein Heitersberg, welcher den Anlass umsichtig organisierte.

Wir gratulieren den erfolgreichen Führerinnen und Führern zur bestandenen Prüfung und wünschen allen mit ihrem Hund viel Erfolg in der Praxis. Allen Beteiligten ein herzliches Waidmanns Dank zum guten Gelingen der Prüfungen.

Für die Prüfungsleitung: Peter Rösch, Beauftragter für das Hundewesen JagdAargau

 

Im Vordergrund Prüfungsleiter Sepp Sticher mit strengem Auge

 

Fröhliche Gesichter bei der Diplomübergabe

 

Beim gemeinsamen Aser

 

 

Jungjägerbrevetierung auf Schloss Habsburg am 26. Juni 2019

41 Kandidatinnen und Kandidaten bestanden die Jagdprüfung 2019, Weidmannsheil

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Liste der Jungjäger/innen 2019

Amhof Marion Oberdorf 5 5637 Beinwil/Freiamt
Amsler Thomas Eikerstrasse 114 4325 Schupfart
Binder Samuel Unterdorfstrasse 11 5333 Baldingen
Bruchhaus René Münspergweg 13 5745 Safenwil
Bucher Lydia Wallenschwil 18b 5637 Beinwil/Freiamt
Bühler Andreas Brunnengasse 5 5272 Gansingen
Dubler Andreas Ehrunsbachstrasse 13 5610 Wohlen
Fischer Sebastian Haus am See 3b 8872 Weesen SG
Frei Joël Huemattstrasse 25 5607 Hägglingen
Frey Marco Waldwiese 13 4322 Mumpf
Geissmann Markus Bachstrasse 63 5436 Würenlos
Hasler Felix Buhaldenstrasse 24 5023 Biberstein
Hasler Mathias Buhaldenstrasse 24 5023 Biberstein
Häusermann Andrea Flurstrasse 25a 5623 Boswil
Holliger Marc Birenackergasse 4 5502 Hunzenschwil
Humbel Max Hauptstrasse 34a 5502 Hunzenschwil
Hunziker Markus Heimeli 6222 Gunzwil
Jegge Luca Waldheimweg 2 4323 Wallbach
Jütte Roger Mühlebachweg 15 5620 Bremgarten
Kuhn Dominic Oberdorfstrasse 1b 5622 Waltenschwil
Leisibach Peter Alterschulweg 25 5102 Rupperswil
Maurer Bettina Benkenstrasse 24 5024 Küttigen
Morello Claudio      
Moriggl Pascal Stockmattstrasse 7 5000 Aarau
Müller Simon Bergstrasse 98 5054 Moosleerau
Notter David Hinterdorf 31 A 5619 Uezwil
Obrist Thomas Ursprung 14 5225 Bözberg
Probst Urs Sennhof 212 5326 Schwaderloch
Rey Roger Andreas Alpenblick 3 5225 Bözberg
Riedi Serenella Mellingerstrasse 22A 5608 Stetten
Riesen Thomas Rösslimatte 6 5637 Beinwil/Freiamt
Schmid Koch Sandra Sarmenstorferstrasse 8 5619 Uezwil
Schneider Christoph Guggimoos 24 5425 Schneisingen
Schwery Alexander Eichweg 24 5024 Küttigen
Som Ronald Fahrweidstrasse 30 5630 Muri
Späni Eric Enzianstrasse 4a 5212 Hausen
Steinacher Roland Sinzenmatthof 5272 Gansingen
Stirnemann Daniel Talbachstrasse 20b 5722 Gränichen
Suter Rico Haldenstrasse 50 5233 Stilli
Wesemann Steffen Oberweg 25 5024 Küttigen
Wirth Sandro Goldwandstrasse 7 5408 Ennetbaden

 

Wildunfall

Umtriebs-Entschädigung
für das Ausrücken bei Wildunfällen im Strassenverkehr

Die Jagdgesellschaft kann für das Ausrücken des Jagdaufsehers oder eines Jägers bei einem Verkehrsunfall, der Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters eine Entschädigungsforderung stellen in Form einer Pauschale von Fr. 200.--.

  • Die Jagdgesellschaft geht nach den Leitlinien vor und verwendet das Musterformular.
  • Es handelt sich um eine Kollision zwischen einem Fahrzeug und einem Wildtier gemäss Strassenverkehrsgesetz, bei welcher am Fahrzeug ein Schaden entstanden ist.
  • Die Entschädigungen stehen dem Jagdverein zu.
  • Die Forderung in Form einer Pauschale von Fr. 200.00 richtet sich an die Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters.